Kurzvorstellung:

Wir, Gerd L. und Hedda Hienz (Jg. 1943 und 1946) leben in der Grafschaft Bentheim an der niederländischen Grenze in Niedersachsen. Nach der Erziehung von 3 Kindern, Berufstätigkeit im Schulbereich am Gymnasium bzw. an der Orientierungsstufe / Realschule in verantwortlicher Stellung und langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in Kommunalparlamenten befinden wir uns jetzt im sogenannten Ruhestand.

Da wir beide u.a. Geographie studiert haben, sind wir immer schon gern und neugierig gereist. Die Ferienzeiten boten zwar relativ viel Zeit, setzten aber auch unverrückbare Grenzen. Um etwas beweglicher zu sein und nicht lange für die Familie vorbestellen zu müssen, sind wir 1980 Camper geworden, erst mit dem Wohnwagen, drei Jahre später mit dem Wohnmobil. Daraus ist unser Lieblingshobby geworden. Außerdem spielen wir noch gern Doppelkopf und Volleyball (schlecht, aber mit viel Spaß). Nachdem aber im Sommer 2010 in unserer Volleyballgruppe verschiedene Knochenverschleißerscheinungen spürbar zugenommen hatten, wechselten wir zu Petanque über und lieben dieses Spiel.

Inzwischen haben wir schon einige sehr schöne Ecken Europas und Nordamerikas erkundet. Eigentlich haben wir uns überall wohl gefühlt, auch an schönen Stellen unseres Heimatlandes. Aber noch fühlen wir uns physisch fit und unternehmungslustig, deshalb ziehen uns vorerst fernere Ziele mit andersartiger Umgebung besonders an. Am besten hat es uns in Nordamerika, Norwegen, Schweden, Irland, Portugal, Frankreich, Griechenland und der Türkei gefallen. Diese Aufzählung ist eigentlich schon wieder Blödsinn, weil jedes Ziel seine Reize hat, auch Ostfriesland.

Wir haben beide unseren Beruf geliebt, aber alles hat seine Zeit. Und jetzt genießen wir unsere Freiheit!! Kurz nach der Pensionierung erfüllten wir uns einen langjährigen Wunschtraum. Wir verschifften unser Wohnmobil nach Nordamerika und machten eine wunderbare Rundreise: Sommer in Alaska, Weihnachten in Mexiko. Herrlich! Am liebsten wären wir noch länger geblieben, aber natürlich freuten wir uns auch wieder auf unsere Familie mit heute 4 Enkelkindern und unsere Freunde. Leider hatten wir zu der Zeit noch keine Homepage, aber wir haben nachträglich unsere ursprünglich als E-Mails abgeschickten Reiseberichte bebildert und ins Netz gestellt.

Anfang Januar 2009 entflohen wir zum ersten Mal dem deutschen Winter und verbrachten eine herrliche Zeit in Marokko. Deshalb wollten wir auch im nächsten Jahr dort überwintern. Leider mussten wir aber feststellen, dass die Gesundheit nicht immer mitspielt. Nichtsdestotrotz, wir sind überzeugte Wohnmobilisten und werden das Reisen genießen, so lange es irgendwie möglich ist.

Geändert im November 2011

Das Unterwegs-Sein bringt Unruhe, aber diese Unruhe lässt mich laufen, lässt mein Herz weit werden(gelesen im Kloster Melk)

 

ERGÄNZUNG Oktober 2014

Seit März 2013 hat sich mein Privatleben grundlegend verändert. In dem genannten Monat ist Hedda gestorben. Wir haben uns 50 Jahre gekannt und waren 45 Jahre miteinander verheiratet. Bis jetzt hatte ich keine Motivation verspürt, diese Internetseite, die sie allein mit Inhalt  - ich  mit Bildern - gestaltet hatte weiterzuführen. Aber dann merkte ich doch, dass bei aller Trauer mein Leben weitergeht. So habe ich mich dann aufgerafft, diese Seite mit JOOMLA umgestalten zu lassen und sie allein weiterzuführen. Vorher lief alles mit Frontpage Express, was für mich immer etwas kompliziert war, da ich mit solchen Themen nie richtig klar kam. 

Seit 2015 hat sich mein Leben noch weiter verändert: das Reisen ist  - leider - deutlich weniger geworden, weil verschiedene ortgebundene Tätigkeiten mein Verweilen vor Ort erfordern. Ich bin Vorsitzender vom Heimatverein Schüttorf geworden, arbeite im Stadtarchiv mit.  Mittlerweile - es ist Ende 2017 - haben sich in mein tägliches Leben sehr viele Aktivitäten ergeben, aber auch Entwicklungen, die mir persönlich Freude machen. So haben wir im Schüttorfer Heimatverein ein Buch aktuell herausgegeben mit dem Titel KRIEGSGESCHEHEN IN SCHÜTTORF, das sich sehr gut verkauft und die Situation vor Ort im April 1945 beschreibt und auch etwas darüber hinaus.

Jetzt im Jahr 2017 mit zunehmendem Alter spiele ich manchmal mit dem Gedanken, das Reisen mit dem Wohnmobil ganz aufzugeben, vor allem deshalb, weil ich merke, dass die Zahl der Wohnmobile immer größer wird. Und ich habe den Eindruck, dass beliebte Regionen immer voller werden.