15. - 22. August 2012

Wir konnten tatsächlich genau zum langfristig vorgesehenen Zeitpunkt mit unserer 5. Wohnmobiltour durch dieTürkei beginnen. Kaum zu glauben!

Die erste Nacht verbrachten wir auf dem Wohnmobilstellplatz Buchwaldstraße in Bad Brückenau. Dann fuhren wir bei total verregnetem Wetter weiter über Passau nach Österreich. Dort vermieden wir die Autobahn, weil uns die teure GoBox immer wieder mit mächtigem Ingrimm erfüllt. So konnten wir uns an der schönen Landschaft des Donautals erfreuen. Nach Übernachtung auf dem unspektakulären, lauten offiziellen Stellplatz in Ottensheim vor Linz umfuhren wir Wien südlich durch das ansehnliche Helenental bis zum Kurort Baden und weiter bis zum Neusiedler See. Diese Strecke ist insgesamt lohnenswert, sieht man doch viel mehr Interessantes als von der Autobahn aus. Allerdings braucht man auch mehr Zeit.

In Podersdorf am östlichen Ufer des Neusiedler Sees hatten wir uns mit unseren Freunden Helga und Heinz verabredet, mit denen wir schon etliche Zeit auf unseren Reisen in Marokko, Griechenland und Portugal gemeinsam verbracht hatten. Das Timing klappte perfekt. Die 2 waren nur eine Stunde vor uns auf dem Womostellplatz des Weingutes Sloboda und konnten uns den letzten freien Platz reservieren. Die Wiedersehensfreude war groß und unsere erste gemeinsame Aktion war eine Probe der flüssigen Erzeugnisse des Weingutes, auch um uns Vorräte für die nächste Zeit anzulegen. Dieser Stellplatz ist ein guter Zwischenstopp für die Landstrecke zur Türkei: 5 €, Strom extra, VE, WIFI, unweit der ungarischen Grenze, nette Besitzer, N 47°51'3''; E 16°49'54''.

Nun hatte uns auch der Sommer mit voller Wärme und Härte erwischt. Da der Stellplatz ca. 1 km vom See entfernt lag und außerdem Baulärm vom derzeitigen Weinstubenumbau die sonstige Ruhe trübte, fuhren wir gemeinsam am nächsten Morgen weiter. Kurz hinter der ungarischen Grenze kauften wir an der Tankstelle bei der Autobahnauffahrt die ungarische Autobahnvignette für 36 € (über 3.5 t) und ohne Verzögerung rollten wir Richtung Budapest und danach Szeged weiter. Die südliche Autobahnumgehung von Budapest ist noch nicht ganz fertig gestellt, aber mit guter Beschilderung problemlos zügig zu befahren. Nur unser Navi spielte völlig verrückt. Die von der Autobahn aus zu betrachtende ungarische Landschaft war ausgesprochen eintönig und langweilig, sehr trocken, Landwirtschaft, sehr wenig Bäume, kaum besiedelt. Wir waren froh, uns mit interessanten Hörbüchern eingedeckt zu haben.

Am frühen Nachmittag landeten wir in Kiskunmajsa, Camping Jonathermal, der im Schulz-Reiseführer 'Mit dem Wohnmobil durch die Türkei' empfohlen wird. Hier machten wir nun unsere geplante und bei der Hitze dringend notwendige Badepause. Direkt neben dem CP ( einschl. Strom ca. 13 €, viel Platz, ruhig, gutes Restaurant in der Nähe, N 46°31'15.6''; E 19°44'47.8'') liegt der eigentliche Clou, das Thermalbad mit einer Rentnertagesgebühr von rund 3 €!! Wo gibt es das schon in Europa. Dafür gibt es 9 Becken (davon 4 innen), u.a sehr warme, 1 Wellenbad , Kinderbad, Strömungskanal, 5 große Rutschen. Leider war an diesem Wochenende Massenbetrieb. Kein Wunder, kam doch zu der Wärme und zu den Ferien auch noch ein Nationalfeiertag am Montag. Wir haben noch nie so ein volles Bad erlebt. Und trotzdem fand jeder seinen Platz auf der riesigen Wiese oder unter schattigen Bäumen, wenn auch nicht jeder eine Liege, aber wir hatten vorsichtshalber unsere Strandstühle mitgenommen. Dieser Campingplatz wäre auch für einen längeren Aufenthalt geeignet, aber wir wollten ja weiter zur Türkei. Für die Rückreise ist er jedoch schon vorgemerkt.

Am 20.8. überquerten wir problemlos und zügig die Grenze nach Serbien. Die serbischen Grenzbeamten drückten kurz einen Stempel in den Pass, das war's. Auf der Autobahn war nicht viel los, es war überhaupt nichts von dem angeblich starken Verkehr auf dem sogenannten Autoput zu merken. Belgrad wird großzügig umfahren und die Landschaft ist weiterhin genau so flach und wenig abwechslungsreich wie in Ungarn. Hauptsächlich angebaut werden Mais und Sonnenblumen. Von Nis aus geht es weiter nach Mazedonien und Griechenland. Wir bogen jedoch ab nach Südosten Richtung Bulgarien. Nach Nis begleitet die Straße einen Fluss durch ein enges Felsental mit etlichen kleinen Tunneln. Diese schöne landschaftliche Umgebung war eine sehr willkommene Abwechslung.

Ca. 24 km vor der bulgarischen Grenze übernachteten wir auf dem kl. CP Trickovic Express, nicht ruhig wegen der Durchgangsstraße, aber günstig an der Route gelegen und sonst ok (N 43°4'12.9''; E 22°40' 23.9''). Hier trafen wir Deutsche aus dem Havelland, die uns noch gute Tipps gaben.

Der nächste, wieder heiße Morgen führte uns zur bulgarischen Grenze. Kurze Passkontrolle, Kauf der bulgarischen Autobahnvignette für 5 €, das war's schon. In Serbien hatten wir insg. 17 € an Autobahngebühren bezahlt. Das sind zus. 58 € bis zur türkischen Grenze. Da kann man nicht meckern. In Bulgarien lagen die Dieselpreise ein paar Cent niedriger als in den Nachbarstaaten und D. Wenig später näherten wir uns Sofia. Da die Umgehungsautobahn nach Aussagen anderer Touristen von tiefen Schlaglöchern wimmelte, nahmen wir den Rat an und fuhren mitten durch die Stadt. Das funktionierte zügig und ohne jegliche Probleme. Die Weiterfahrt auf der E 80 war dann wegen der sehr huckeligen Fahrbahndecke nicht mehr so angenehm. Hinter Hamanli, nicht weit vor der türk. Grenze suchten wir den kleinen Campingplatz Sakar Hills in Biser auf, total ruhig, gute Sanitäranlagen, netter engl. Besitzer, WIFI, leider kaum Schatten, 14 €, N 41°52'14.8''; E 25°59'29.8''.

Am nächsten Morgen landeten wir endlich in der Türkei. Der Grenzübergang verlief im Vergleich zu früheren Türkeibesuchen wohltuend schnell in wenigen Minuten. Wir hielten an drei verschiedenen Schaltern mit Passkontrolle, Eintrag des Womos in den Pass, kurzem Blick ins Womo, Endkontrolle der Papiere, weiter ging's. Leider nicht bei Helga und Heinz. Da hatten Zollbeamte einen Stempel vergessen, was große Aufregung hervorrief. Kurz eben den fehlenden Stempel beim vorherigen Schalter zu holen, wurde nicht erlaubt. So mussten sie umständlich wieder nach Bulgarien einreisen, um dann wieder bei der Einreise in die Türkei die richtigen Stempel in der vorgeschriebenen Reihenfolge zu erhalten.

Weiter ging es über Edirne und Havsa bis Kesan. Dort deckten wir uns bei dem riesigen Supermarkt Kipa grundlich mit Vorräten ein. Am späten Nachmittag landeten wir dann in Gelibulo an den Dardanellen, wo wir am Wasser direkt neben dem Fährhafen übernachteten, praktisch, aber u.a. wegen nebenan stattfindender, fröhlicher Hochzeitsfeier nichts für ruheliebende Gemüter.

23. - 28. August 2012

So hatten wir am nächsten Morgen einen superkurzen Weg zur Fähre, bezahlten rund 20 € und schon waren wir auf dem Weg nach Asien. Dort angekommen, hatten wir wegen der Hitze (fast 40° im Schatten) nur noch eins im Sinn: Wasser! Deshalb fuhren wir nach Osten bis ca. 14 km vor Biga und dann auf einer nagelneuen Asphaltstraße nach Kemer ans Marmara Meer. Abkürzungen taugen nicht! In Kemer gibt es Parkmöglichkeiten am Sandstrand mit WC, Außenwaschbecken und Strandduschen für 2.50 € Parkgebühr für 2 Tage. Wir waren glücklich und in Gedanken schon in den kühlenden Fluten, als die Fahrerhauselektrik von Helgas und Heinz Flair völlig den Geist aufgab. Der Anlasser tat keinen Mucks mehr. Niemand wusste Rat. Der ADAC beschloss deshalb, von Canakkale einen Abschleppwagen zu schicken. Das Aufladen des schweren Flairs war ein sehenswertes Schauspiel und ging total professionell vonstatten. Es blieb nur die bange Frage nach der Ursache und wann wir gemeinsam würden weiterfahren können. Und wir trauten unseren Augen kaum, als unsere Freunde nach 3 Stunden fröhlich wieder auf unseren Parkplatz kurvten. Der Abschleppwagen hatte sie nicht bis Canakkale zur Fiatwerkstatt gebracht, sondern in weiser Voraussicht ins viel nähere Biga zu einer Elektronikwerkstatt. Dort wurde schnell der wahre Übertäter ausgemacht - die Fahrerhausbatterie war völlig im Eimer! Das Problem ließ sich fix durch Austausch lösen. So konnten wir an diesem Tag doch noch unbeschwert das erfrischende Meer genießen. Trubel kennt der kleine Ort Kemer nicht, außer uns sahen wir keine nichttürkischen Touristen. Am nächsten Tag erkundeten wir die nähere Umgebung und entspannten uns von der langen Fahrerei.

Unser nächstes Ziel war weiter östlich Bursa, die 1,9 Millionenstadt, bekannt durch Thermalbäder und Seidenherstellung, aber auch ein wichtiger Industriestandort der Türkei und schön gelegen zwischen Meer und Uludag Gebirge mit dem gleichnamigen Naturpark. Wir fuhren ca. 30 km von Bursa aus die sehr steile und kurvige Straße zum Uludag Milli Parki hinauf und bezahlten pro Auto 10 € Eintritt, egal für wieviel Tage. An einer Rundstraße, nicht weit von der Seilbahn zur Stadt hinunter, fanden wir einen schönen Stellplatz. Vielleicht ist dieser Naturpark anders als üblich besonders zum Schutz und für die Gesundheit der Menschen gedacht, denn es wimmelte hier,wohl auch besonders wegen des Wochenendes, zwischen den Bäumen von Familienclans, die hier picknickten, relaxten und spielten. Überall waren Grilldüfte vernehmbar und Kinder tobten sich aus. Dagegen sind die türkischen Meistergriller im Berliner Tiergarten ein Klacks! Trotzdem blieb genug Platz und Ruhe für jeden Einzelnen, wenn man nicht gerade in das Areal fuhr, wo türkische Dauercamper ihr sommerliches Domizil aufgeschlagen hatten. Es ist für alles gesorgt, verstreute, einfacheToilettenhäuser, Wasserhähne und - wie sollte es anders sein - Verkaufsbuden und Imbisse bei der Seilbahnstation.

Dank der Höhe von 1612 m verlebten wir eine angenehm kühle Nacht und total ruhig. Am nächsten Tag, einem Sonntag, fuhren wir mit der Seilbahn runter in das viel wärmere Bursa. Wir besichtigten als absolutes Muss in dieser Stadt zuerst die renovierte Yesil Cami (Grüne Moschee), eine der schönsten osmanischen Moscheen überhaupt. Es folgte die Ulu Cami (Große Moschee). Sultan Beyazit I. hatte im 14. Jahrhundert nach einem Schlachtsieg den Bau von 20 Moscheen gelobt. Weil das aber aus finanziellen Gründen nicht klappte, ließ er die Ulu Cami mit 20 Kuppeln erbauen. Das Ergebnis ist sehr beeindruckend.

Nach soviel Kultur schauten wir uns den nahen Seidenbazar Koza Hani an. Hier werden in jedem Frühling große Seidenauktionen veranstaltet, denn Bursa ist Standort einer alten Seidenindustrie, die noch heute im Norden der Stadt in Maulbeerplantagen ihre Seidenraupen züchtet. Und natürlich muss man aus einer Seidenstadt auch Andenken mitbringen. Die vielen kleinen Läden im Seidenbazar ließen auch uns nicht kalt! Direkt westlich hinter der Ulu Cami liegen die Bazarstaßen mit Heimtextilien. Unsere Freunde schleppten zum Schluss einige Tüten. Mehr wird nicht verraten. Die anschließende Seilbahnfahrt zurück in den Naturpark dauerte nur eine halbe Stunde, aber uns traf fast der Schlag, als wir die lange Warteschlange sahen. 1,5 Stunden mussten wir warten und das bei brütender Hitze!.Welch ein Glück, dass es oben bei unseren Womos fühlbar kühler war!

Die beiden nächsten Tage rollten wir auf gut ausgebauten, fast immer vierspurigen Straßen quer durch Anatolien Richtung Kappadokien, zuerst nach Osten über Eskisehir nach Ankara mit Übernachtung auf einem Parkplatz bei Gölbasi, dann weiter nach Süden zum Großen Salzsee Tuz Gölü. Im Sommer sind die Ränder des sehr flachen Sees großflächig total trocken und an einer Stelle kann man auf dem Salz spazieren gehen.

Über Aksaray und Nevsehir sind wir nun in Göreme in Kappadokien gelandet Hier werden wir uns auf Camping Kaya etwas länger aufhalten. Der Platz ist gut ausgestattet, u.a. mit Pool und WIFI. Und hier sind auch im Hochsommer die Nächte angenehm kühlwegen der Höhe vo 1250m. Außerdem hat man einen wunderschönen Blick ins Tal mit den für diese Gegend typischen Tuffsteinkegeln. Das wissen auch andere Deutsche. Mit uns stehen hier Womos einer Reisegruppe von Perestroika Tours und ein großer Rotelbus mit Schlafkabinenanhänger.

29. August - 2.September 2012

Auf dem Campingplatz Kaya blieben wir 5 Tage, gut betreut durch den Geschäftsführer und ehemaligen Lehrer Yasar, der auch unsere Ballonfahrt und einen Mietwagen bestellte. U.a.machten wir direkt vom CP aus eine Wanderung durch ein sehr schönes Tal zu dem kleinen Ort Cavusin.

Wurde da jemand 663 Jahre alt????. Später erfuhren wir, dass das Geburtsjahr noch nach dem mohammedanischen Kalender berechnet wurde. Erst Kemal Atatürk führte in der Türkei die moderne Zeitrechnung einCavusin

Ein Ballonflug ist in Kappadokien fast ein Muss. Jeden Morgen starteten in der Nähe des Cp zig Ballone. Dem konnten wir uns auch nicht entziehen. Sogar Gerd, dem das Ballonfliegen nicht so ganz geheuer war, machte mit und war, wie wir alle, zum Schluss restlos begeistert. Einziger Haken, wegen der nötigen Thermik für die Ballone wurden wir schon um 5.10 Uhr abgeholt. Erst gab es noch ein kleines Frühstück, wobei wir vom Restaurant aus dem Startklarmachen der Ballone zuschauen konnten.

Am Anfang war es noch dämmerig und schwierig zum Fotografieren. Und während des Fluges tauchte dann langsam die Sonne auf, ein herrlicher Anblick, den wir Langschläfer ja sonst höchstens mal freiwillig im Winter genießen. Gegen 6 Uhr fuhren wir ab. Während man im Deutschen nur Ballon 'fahren' sagen darf, heißt es jedoch im Englischen 'to fly'. Das versteh mal einer. Unser Pilot war offensichtlich ein Profi, denn er fuhr tief in Täler rein, so dass ich manchmal Angst hatte, der Ballon würde an einen Abhang prallen. Einmal pflückte der Pilot Blätter von einem Baum, dann flog er wieder 1000 m hoch. Yasar erzählte uns, nur schlechte Piloten flögen immer ganz hoch, weil das am einfachsten wäre. Alles verlief ganz friedlich, wie auf einer Wolke schwebend. Wind verspürt man nicht, weil man ja mit dem Wind fährt. Die Sicht war wunderbar und so konnten wir in aller Ruhe einen großen Teil der kappadokischen Landschaft von oben betrachten. 24 Leute passten in unseren Korb, aber es hatte jeder Platz genug. An diesem Morgen waren so viele Ballone unterwegs, dass wir bei über 30 zu zählen aufhörten. Während die ersten schon aus dem Blickfeld verschwanden, stiegen immer noch neue auf.

Um 7.15 Uhr landeten wir und zwar sanft passgenau auf dem vorgesehenen Autoanhänger, Wenn wir das nicht selbst erlebt hätten, würden wir kaum glauben, dass das möglich ist. Anschließend gab es noch Sekt und Kuchen für alle und schon standen die Kleinbusse für den Rücktransport bereit. Eine tadellose Organisation, besonders, wenn man bedenkt, dass die Ballone ja durch die Windabhängigkeit immer verschiedene Landeorte haben.

Am nächsten Tag erkundeten wir die Umgebung vom Boden aus mit einem Mietwagen. Zuerst besuchten wir Zelve. Das Dorf mit den vielen Höhlenwohnungen und Höhlenkirchen wurde erst 1953 aufgegeben, nachdem die Felsen einzustürzen begannen. Zelve ist vergleichbar mit dem Göreme Open-Air-Museum, welches wir aber nicht mehr besichtigt hatten, weil wir es schon von einem früheren Besuch her kannten. Die Felsenkirchen in Zelve sind zwar nicht so kunstvoll ausgemalt, aber dafür ist das Dorf erheblich größer und landschaftlich reizvoller, außerdem nicht ganz so überlaufen. Der Besuch ist absolut lohnenswert, was sicher auch durch die Fotos deutlich wird. In einer der Felsenkirchen mit toller Akkustik stimmte Heinz laut und sehr wohlklingend 'Dona nobis...' an und erhielt begeisterten Beifall einer italienischen Reisegruppe. "Das ist der Sänger!", meinte ein Italiener. Heinz hatte nämlich einen Tag vorher schon in einer Felsenkirche von Göreme gesungen. So wird man berühmt ;) !

Zum nächsten Stopp war es nicht weit. Im Pasabagi-Tal bewunderten wir die höchsten und imposantesten Feenkamine Kappadokiens.

In Avanos aßen wir lecker im Restaurant Bizim Ev und sahen uns das etwas verrückte und weltweit einzige Haarmuseum bei der Töpferwerkstatt Chez Galip an, Der Töpfer hat seit mehr als 30 Jahren tausende von Frauenhaarsträhnen gesammelt und sie mit den dazugehörigen Namen an Decke und Wände über der Werkstatt befestigt.Da Avanos die Töpferstadt Kappadokiens ist, schauten wir uns natürlich auch noch einige Läden davon an und entdeckten ganz zufällig noch den großen freitäglichen Wochenmarkt.

Auf dem Weg zurück nach Göreme machten wir noch Pausen bei Ürgüp und dem Dorf Orchahisar, Anschließend waren wir restlos kaputt, aber völlig überwältigt von der herrlichen Umgebung.

Den letzten Tag in Göreme benutzten wir dann nur noch zum Ausspannen, Putzen und Vervollständigen der Homepage.

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