3. - 22. Februar 2012

Erst Ende Januar bekamen wir von unseren Ärzten grünes Licht für unsere Winterflucht. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und brachen so schnell wie möglich am 3. Februar auf.

Bisher hatte der Winter auf sich warten lassen, im Dezember und Januar war es viel wärmer gewesen als im normalen Durchschnitt. Was nun kam, kannten wir doch schon aus vergangenen Wintern! Kaum hatten wir den festen Abfahrtstermin, wurde es eiskalt. Den ersten Tag verbrachten wir wieder bei Kindern und Enkelkindern in Dortmund und hatten noch am nächsten Morgen in Dortmund um 10 Uhr -10°C. Allerdings schien während unserer weiteren Fahrt fast durchgehend die Sonne. Solche knackkalte klare Winterluft mit toller Sichtweite hat schon was!

Auch auf dem Weg weiter nach Süden wurde es nicht wärmer. Wie in den letzten Jahren fuhren wir bei Mulhouse über die franz. Grenze und übernachteten wieder auf dem Womostellplatz in Baume-les Dames. Dort fielen nachts die Temperaturen sogar auf -15°C.

Die nächste Nacht verbrachten wir in Montélimar auf dem ruhigen kommunalen Womostellplatz, direkt hinter E.Leclerc am Rande der Altstadt gelegen, ein sehr günstiger Platz für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Süden. Auch hier war es nicht wärmer. Bis Nîmes verfolgte uns der Frost, dann hatten wir es geschafft! Zwar war es nun erheblich wärmer als in Deutschland, aber auch in Südfrankreich und Spanien war es bedingt durch die Kältewelle aus Sibirien viel kälter als sonst im Februar. Das störte uns überhaupt nicht, denn die Sonne schien ausdauernd und unser Auto machte diesmal keine Scherereien. Da muss man doch zufrieden sein. Normalerweise lassen wir uns auch mehr Zeit für die Strecke nach Spanien, aber für Strandspaziergänge usw. war es uns nun doch zu kalt.

Die nächste Nacht parkten wir dann schon in Spanien in dem Ort Navata westlich von Figueres. Dort kann man auf dem großen Parkplatz des Restaurants Can Janot ( N 42°13'34.4''; E2°51'47,9'' ) kostenlos übernachten, wenn man dort isst. Darauf hatten wir uns gefreut, doch leider war die Gaststätte montags geschlossen. Pech! Aber wir durften dafür kostenlos dort stehen.

Weiter gings nach Süden, dieses Jahr fast nur per Autobahn, weil wir möglichst schnell Helga und Heinz treffen wollten, die schon gut zwei Wochen vor uns Richtung Portugal vorgefahren waren. Nach einer Übernachtung kurz vor Valentia auf einem Campingplatz in Pucol, den man getrost vergessen kann, erreichten wir endlich hinter Cartagena den CP El Portus, wo wir uns mit Bernd, einem Schulfreund von Gerd, verabredet hatten, der hier regelmäßig etliche Monate der deutschen Kälte entflieht. Dieser sehr gepflegte und großzügig angelegte CP liegt wunderschön in einer von Felsen umrandeten Bucht und ist im Winter gut belegt.

Bernd zeigte uns die Umgebung und fuhr mich zum Arzt wegen eines INR- / bzw. Quicktestes (wg. Marcumareinstellung). Die Werte sind international und die Blutuntersuchung deshalb auch im Ausland kein Problem. Außerdem genossen wir Bernds Rentnerhobby. Er kocht vorzüglich. So gab es u.a. köstliche Doraden und eine Erdbeertorte. Nein, nicht einen simplen Erdbeerboden, sondern eine richtige selbstgebackene Torte mit allem Drum und Dran. Nachmittags wurde es schon 20°C in der Sonne, aber die Nächte blieben noch verflixt kühl, nahe dem Gefrierpunkt.

Bislang war alles sehr gut gelaufen, aber nun erwischte es uns doch noch. Zum ersten Mal fingen wir uns im Womo eine starke Erkältung ein, vielleicht waren unsere Abwehrkräfte durch Erkrankungen vor der Fahrt auch nicht so stark wie gewohnt. Ich fing an, wüst zu husten und wenige Tage später folgte Gerd.Inzwischen ist das aber fast vorbei, so dass wir auch nachts wieder ruhig schlafen können. Sicher hat dazu auch neben diversen Medikamenten das schöne Wetter beigetragen.

Nach einer Übernachtung auf dem schönen und gepflegten CP La Sierrecilla in Humilladero an der Autobahn zwischen Granada und Sevilla landeten wir endlich in Portugal. Helga und Heinz erwarteten uns am Strand von Manta Rota. Noch im letzten Jahr wurden hier die Camper immer wieder von der Polizei verjagt. Seit Januar dieses Jahres gibt es hier nun den offiziellen Stellplatz mit VE und einer Gebühr von 4 € ( N37°9'52´9''; W7°31' 16,2'' ). Welch positive Überraschung! So sehen das viele Reisemobilisten, denn der Platz war voll. Zum Glück hatten uns unsere Freunde einen schönen Platz reserviert. Die Wiedersehensfreude war groß! Schließlich hatten wir uns zum letzten Mal 2009 in Griechenland gesehen. Da gab es viel zu quatschen, denn in über zwei Jahren hatte sich viel ereignet.

Zusammen machten wir einen Bummel durch das nahe Vila Real. Auch hier hat sich viel getan. Der bislang wildeStellplatz bei der Flussfähre nach Spanien wurde inzwischen aufgeräumt und ist nun auch ein offizieller Womostellplatz mit VE und einer Gebühr von 4 €. So sind alle zufrieden und die Kommune hat zusätzliche Einnahmen.

Unsere nächste Station war Pedras d'El Rei, hinter Tavira, wo wir schon im letzten Jahr standen. Auch hier war es total voll. Wir bekamen gerade noch die letzten beiden Plätze. Inzwischen steht aber hinter den Häusern am Fischereihafen vom nahen Santa Lucia eine große Wiese für Camper zur Verfügung. So viele Camper wie dieses Jahr haben wir an der Algarve noch nicht erlebt. Es wissen halt eben viele Menschen das wärmere Klima zu schätzen.

Das nächste Ziel war das Restaurant do Carmo am Ortsrand von Quelfes ( N37°3'56.4''; W7°49'45.4 ). Das Essen dort war preiswert und hervorragend. Die nette Wirtsfamilie hatte sogar den Kamin angezündet. Die Übernachtung auf dem kleinen, aber sehr ruhigen Parkplatz war kostenlos und wir bekamen sogar Strom.

Weiter ging es nach Olhao, wo wir durch die Altstadt bummelten und die sehenswerten Markthallen besichtigten. U.a. kauften wir total leckeren Orangenhonig, der auch sehr wirksam gegen Erkältungen sein soll. Das passt! In der Nähe der Markthallen befindet sich ein großer Platz, auf dem man gut übernachten könnte, leider räumte zu der Zeit gerade die Polizei, aber Heinz handelte mit seinen Überredungskünsten dem Wachhabenden eine Nacht für uns ab. Er wollte unbedingt noch am nächsten Morgen Doraden kaufen, die er am nächsten Abend grillte. Lecker!

Nun befinden wir uns seit 4 Tagen in Quarteira auf dem Orbitur Camping und haben unsere Erkältungen auskuriert. Und wir waren wieder fit genug für kleine Fahrradausflüge und Boule.

Die Sonne scheint immer noch herrlich und das Thermometer steigt mittags auf gut 20°. Hoffentlich bleibt das so.

23. Februar - 2. März 2012

Nachdem Heinz und Helga 2 Tage in Alte und Umgebung verbracht hatten, trafen wir uns wieder an der Praia da Marinha östlich von Carvoeiro. Diese Bucht ist nicht nur für uns eine der landschaftlich schönsten der ganzen Algarve - mit feinem Strand zwischen steilen Felsen. Jetzt gibt es dort eine große inoffizielle Stellfläche, links vor dem eigentlichen Parkplatz oberhalb des Strandes. Der nahe Strand und die wunderschönen Wanderwege oberhalb der Klippen ziehen natürlich auch Wohnmobilisten an, aber die Anzahl der Autos hielt sich sehr in Grenzen, so dass wir ein paar ausgeprochen ruhige Tage dort verlebten und auch wieder Boule spielten.

Zwischendurch machten wir einen Ausflug zum nahen Töpferdorf Porches, in dem es etliche Ausstellungen mit landestypischen Töpferwaren zu besichtigen gab, natürlich auch mit sehr unterschiedlicher Qualität. Besonders die Schüsseln und Becher eines Künstlers vor Ort gefielen uns sehr gut, leider aber nicht unseren Portemonnaies.

Leider gibt es an der Praia da Marinha keine VE, so dass der Aufenthalt immer begrenzt ist. Ein paar Tage später erfuhren wir übrigens, dass einen Tag nach unserer Abreise die Polizei diesen Platz geräumt hat. Schade, denn es war sehr friedlich und sauber dort.

Der nächste Womo-Stellplatz mit Ver- und Entsorgung befindet sich in Portimao an der Praia da Rocha am Yachthafen, wo wir auch schon letztes Jahr ein paar Tage standen. Die Parkgebühr beträgt nun 2 € und für 100 l Wasser bezahlt man 1,50 €. Die ehemals sehr primitive Toilettenentsorgung wurde durch eine sehr individuelle, aber komfortablere neue Anlage ersetzt. Auf diesem Platz sollen sich jetzt um diese Jahreszeit um die 200 Fahrzeuge aufgehalten haben. Wenn man das Foto von diesem Jahr mit dem vom letzten vergeicht, sieht man auch die Zunahme der Belegung. Kein Wunder, der Platz liegt auch recht günstig für Spaziergänge und Fahrradausflüge. Und auch für Einkaufsbummel ist Portimao gut geeignet, mit der Altstadt, der großen, gut sortierten Markthalle und großen Einkaufszentren bei Continente oder Jumbo. Zudem kommt jeden Morgen ein Bäckerauto und dienstags und freitags sogar eine deutsche Bäckerin mit Vollkornbrot usw.

Praia da Rocha: Touristenhochburg, im Winter noch ruhig, aber im Sommer kommen wir lieber nicht

In Portimao befindet sich auch eine Gastankstelle, nahe der Ausfahrt von der N125 (Hospital) Es ist die erste Repsol Tankstelle auf der linken Seite der Straße Richtung Praia da Rocha ( N 37.15006°; W 8.53944° ).

Am 1. März gab es tatsächlich Regenschauer und das nach einem total trockenen Februar. Die hiesigen Landwirte sind gar nicht glücklich über die strahlende Wintersonne in diesem Jahr, weil dadurch die Apfelsinen kleiner geblieben sind. Das ist kein Qualitätsverlust, entspricht aber nicht den mitteleuropäischen Normen, wo große Apfelsinen erwünscht sind. Nun gibt es Absatzprobleme. Dabei schmecken die hiesigen Apfelsinen köstlich.

Wir fuhren weiter bis Lagos und entdeckten am östlichen Ortsrand an der N125 wieder eine Tankstelle mit GPL, diesmal von BP. Lagos besitzt jetzt auch einen neuen offiziellen Womostellplatz mit VE. Nur das Wasser kostet 2 € pro 100 l. Dieser Platz ( N 37.11619°; W 8.67896°, kostenloses WIFI !! ) für ca. 20 Fahrzeuge liegt günstig am Rande der Innenstadt und direkt neben dem Fußballstadion, für Übernachtung und Stadtbesichtigung gut geeignet, aber ohne schöne Umgebung. Aber das Fußballstadion nebenan verursachte bei uns sehr großen Ärger! Es lief nämlich gerade der ALGARVE CUP mit verschiedenen Frauennationalmannschaften. Nur einen Tag früher hätten wir die deutsche Mannschaft hier spielen sehen können. Und wir Trottel hatten das nicht gemerkt! Im Urlaub (oder als Rentner) scheinen gewisse Aufmerksamkeitsregionen vom Gehirn manchmal einzurosten. So haben wir uns dann aber noch das Spiel USA - Norwegen ( 2:1) angeschaut. Ich muss gestehen, dass es das erste Fußballspiel überhaupt ist, dass ich live gesehen habe. Und dann noch mit Nationalmannschaften! Das ist doch was! Müßig zu sagen, dass es richtig Spaß gemacht hat. Die Frauen waren gut drauf und es gab überhaupt keine Längen.

Mit dem Fahrrad erkundeten wir am selben Tag die Altstadt von Lagos, wo das quirlige Leben uns immer wieder Freude macht. Diesmal besichtigten wir besonders lang die Kirche 'Igreja de Santo Antonio' mit zugehörigem Museum. Diese Kirche des portugiesischen Barocks ist an den Innenwänden so total mit vergoldeten Holzschnitzereien überzogen, dass es fast erschlagend wirkt.

Wohnmobilstellplatz in Lagos am Stadion - und eine der bislang seltenen Wolken.

3. - 12. März 2012

Den schönsten Blick bei Lagos auf Küste und Meer hat man von der Ponte da Piedade - der Spitze der Barmherzigkeit. Steile, lange Treppen führen dort hinunter in eine kleine Bucht mit steil hervorragenden Klippen und bizarren Felsen. Bis Sagres im Westen war es dann nicht mehr weit. Der große Parkplatz vor der Festung "Fortaleza de Sagres" ( N 37°0'24''; W 8°56'44'' ) bietet sich für Reisemobile geradezu als Ausgangspunkt für die Erkundung der Südwestecke Europas an. Zu unserem großen Erstaunen durften wir dafür sogar unsere Fahrräder benutzen. Die Kassiererin öffnete sogar ein besonderes Tor für uns. So sahen wir wesentlich mehr, als wenn wir hätten laufen müssen. Bis 1460 soll hier die berühmte Seefahrtsschule von Heinrich dem Seefahrer beheimatet gewesen sein, das ist jedoch nicht belegt. Dieses Gebiet gehörte jedoch zu den Besitzungen Heinrichs und der Hafen soll erster Anlaufpunkt für die Schiffe der portugiesischen Entdeckungsfahrten gewesen sein. Bis auf eine riesige Windrose (oder auch Sonnenuhr - man ist sich nicht ganz sicher ) ist nicht viel zu sehen, aber die landschaftliche Umgebung ist beeindruckend.

Am nächsten Tag machten wir mit Helga und Heinz einen Fahrradausflug zum südwestlichsten Punkt Europas, dem Cabo de Sao Vicente. Der dortige Leuchtturm ist der lichtstärkste Europas.

Nun waren wir schon an unserem westlichsten Ziel an der Algarve angekommen. Da wir es während dieser Fahrt ziemlich ruhig angehen lassen wollten, verzichteten wir auf eine Fahrt nach Norden und fuhren langsam wieder nach Osten, zumal sich der Portugalaufenthalt unserer Freunde dem Ende zuneigte.

Unser nächstes Ziel war die Bucht Praia da Boca do Rio, die uns von anderen Reisemobilfahrern empfohlen worden war ( N 37°4'0,5''; W 8°48'32,8'' ). Dort fühlten wir uns wirklich sehr wohl, obwohl es kein Geheimtipp mehr war, wie etliche Womos bewiesen. Nun denn, wir genossen die wunderschöne Umgebung, spielten weiterhin Boule und Doppelkopf und wanderten über den Berg zum Fischerdorf Salema. Dieses kleine Dorf ist immer noch im Kern ein ganz urtümliches, ansehnliches Fischerdorf, aber die Ortsränder wuchern auch hier mächtig zu mit Wohnanlagen für Feriengäste.

Leider gibt es in Boca do Rio keine Ver- und Entsorgung, also ist der Aufenthalt begrenzt. Außerdem stand langsam wieder mal eine 'große Wäsche' an. So zogen wir weiter nach Praia da Luz zum Camping Valverde, wo wir diese Unvermeidlichkeiten erledigten. Dieser CP ist nichts Besonderes, hat aber viel Platz, Grün und vor allem kostenloses WiFi. Auch das Örtchen Luz mit seiner hübschen Strandpromenade gefiel uns. Ich denke, da wirkt auch diese ruhige Jahreszeit mit, den Sommerrummel möchten wir auch hier nicht erleben. Unseren Körpern taten wir zusätzlich Gutes mit Arzt- und Laborbesuch wegen des regelmäßig nötigen INR-Testes, Friseurbesuch ( Waschen, Schneiden, Föhnen : 14 € ) und einem Gag. Gerd besuchte 'The WonderFishSpa'. Dort lässt man die Füße in ein Wasserbecken baumeln und lauter kleine Fischchen saugen eine halbe Stunde Hautschüppchen ab. Die Hornschichten waren hinterher merklich kleiner geworden. Das hat Spaß gemacht und ist sicher eine Wiederholung wert. Diese neue Erfahrung feierten wir mit einem Essen auf einer Restaurantterrasse mit phantastischem Blick aufs Meer. Und das Wetter ist immer noch herrlich. Das kann man ja auch an den Fotos erkennen.

13. - 23. März 2012

Da es uns an der Praia da Marinha so gut gefallen hatte, wollten wir anschließend dort noch mal Pause machen. Es war unser letzter gemeinsamer Tag mit Helga und Heinz, die rechtzeitig zur Taufe ihres Enkelkindes wieder zu Hause sein mussten. Wir wünschen der kleinen Emma und ihrer Familie eine wunderschöne Feier und alles Gute für die weitere Entwicklung. Wir genossen den letzten Tag intensiv mit gemeinsamem Kaffee, Abendessen und Doppelkopf. Und beim Verabschieden am nächsten Morgen kam dann der Hammer! 2 Autos mit 6 Polizisten kreuzten auf und erklärten uns, dass es verboten sei, auf diesem Platz zu übernachten, weil er privat sei. Es war aber keinerlei Schild zu sehen, weder 'privat' noch 'Campingverbot'. Außerdem stand der Platz als Tipp im Acsi-Stellplatzführer. Die Polizisten waren ganz freundlich, aber bestimmt. Für jedes dort stehende Wohnmobil wurde ein Protokoll ausgefüllt und dann der Gemeindeverwaltung zugeleitet. Sollte man uns dort noch mal antreffen, würde eine Strafe von 150-200 € fällig. Schade, dass dieser schöne Platz mit dem tollen Strand nun für Camper verbrannt ist.

Wir fuhren anschließend zum schon bekannten Stellplatz in Praia da Rocha. Erstaunt stellten wir fest, dass jetzt der Imbisswagen auf dem Platz kostenlos WIFI anbot. Außerdem fuhr ein Auto über den Platz, bei dem man relativ preiswert dreckige Wäsche abgeben konnte, die man am nächsten Tag sauber und gebügelt zurückerhalten hätte. Gut zu wissen! Wir erkundeten per Fahrrad noch einige uns unbekannte Ecken von Portimao. So besichtigten wir das erst 2008 erbaute und schon mit Preis des Europarates versehene Stadtmuseum. Es ist in einer früheren Konservenfabrik untergebracht, die umfangreich restauriert und umgestaltet wurde. Besonders interessant fanden wir die alte Zisterne im Untergeschoss und die sehr anschaulich dargestellte Darstellung der früheren Verarbeitung von Sardinen in dieser Fabrik.

Am Sonntag besuchten wir den großen Flohmarkt bei der Messehalle hinter dem Bahnhof. Hier wimmelte es von Verkäufern und Käufern, wie an jedem 3. Sonntag im Monat. Wir hatten Glück und fanden mehrere preiswerte deutsche Bücher. So wird unser Büchervorrat wohl bis zum Ende dieses Urlaubs reichen.

Nach dem Einkauf in einem großen Einkaufszentrum am Westrand von Portimao fanden wir ein Blatt mit Werbung für den 'Rural Rustic Camping Chickenrun' ( N 37°10.372; W 8°36.794 ) hinter unserer Windschutzscheibe. Das machte uns neugierig und so fuhren wir ca. 7 km weiter nach Mexilhoeira Grande. Die Briten Andrew und Lesley haben dort vor einem Jahr ein landwirtschaftliches Grundstück gekauft, leben in einem Mobilheim und stellen die große Wiese Campern zur Verfügung. Für 7 € steht man zwischen Orangenbäumen und kann seinen Bedarf selbst pflücken. VE ist gesichert, für das Wasser wird ab und zu die Pumpe angeschmissen. Strom kostet 2.50 € pro Tag und WIFI 2.50 € pro Woche. Somit ist alles da, was man braucht. Sanitäranlagen gibt es nicht. Brauchen wir auch nicht. Die Besitzer sind sehr freundlich und bemüht, immer zu einem kleinen Plausch bereit. Uns gefiel es, die Blumen auf der Wiese, die Orangen vor der Nase, die frei laufenden Hühner, Gänse und Hunde, alles sehr friedliche Tiere. Außerdem gibt es noch zwei Pferde und zwei kleine Ziegen, auch als Rasenmäher am Arbeiten. Die Kommunikation kam auch nicht zu kurz. Andrew teilte uns mit, dass seine Gäste sich freitags am Nachmittag in der nächsten Bar (Kneipe) treffen würden. Das haben wir uns nicht entgehen lassen und lernten so einige interessante Leute kennen. Sollten wir nächstes Jahr wieder nach Portugal kommen, werden wir auf jeden Fall diesen Platz wieder aufsuchen.

24. März - 4. April

Langsam hatten wir wieder Lust, etwas näher am Meer zu stehen. Deshalb war unser nächstes Ziel Galé, etwa 8 km westlich von Albufeira. Dort gibt es den neuen privaten Stellplatz Parque da Galé mit guter Ver- und Entsorgung, Strom und WIFI ( insg. 5 €, N 37°5'33.5''; W 8°18'41.8'' ). Ganz in der Nähe, in Vale de Parra gibt es auch eine Tankstelle mit GPL/LPG ( N 37°5'43.2''; W 8°18'16.2'')

Parque da GaléEssen im Strandrestaurant

Von hier aus machten wir einen Tagesausflug mit dem Fahrrad nach Albufeira. Um diese Jahreszeit findet man in der Algarve hier die meisten Touristen. Aber das empfanden wir nach vielen Tagen voller Ruhe auch mal als schöne Abwechslung.

Beim Bummel durch den Ort stach mir in der Auslage eines kleinen Ladens sofort ein Kleid ins Auge. Mir, die ich überhaupt ja nur äußerst selten mal ein Kleid trage! Und es gab sogar die richtige Größe! Da musste ich einfach zugreifen. Die Portugiesinnen sind nämlich im Durchschnitt kleiner als wir Mitteleuropäer. Deshalb ist es auch so gut wie aussichtslos, z.B. bei den preisgünstigen Schuhen hier die für mich passende Größe 42 zu finden. Die Verkäuferinnen gucken mich immer nur mitleidig oder verwundert an.

Beim Kauf des Kleides kamen wir mit der Boutiquebesitzerin ins Gespräch und sie erzählte uns, vom einem Parkplatz direkt an der Praia de Galé, wo immer etliche Wohnmobile stünden. Das mussten wir uns ansehen! Und die Frau hatte Recht: ein normaler Strandparkplatz ( N 37°5'5,4''; W 8°19'15,3'' ) mit viel Platz, total ruhig,schöner Blick aufs Wasser, toller Strand mit kleinen Felsnischen, die prima als Windschutz geeignet sind. Polizei erscheint fast täglich, dreht aber nur eine Runde. Das bedeutet wohl, dass man hier nichts gegen Womos hat.

Pünktlich zum Aprilanfang verschlechterte sich das Wetter. Es wurde recht wechselhaft, immer mal wieder kurze und manchmal auch heftige Regenschauer, dann wieder Sonne. Deshalb beschlossen wir, den komfortablen Campingplatz ( 11 € ) in Olhao aufzusuchen. Im Februar soll er noch voll gewesen sein, jetzt gab es viel Platz. Und die Innenstadt und Promenade von Olhao und der Naturpark Ria Formosa waren mit dem Fahrrad schnell erreicht, so dass wir die Regenpausen gut nutzen konnten.

Großsäuberung nach dem Wochenmarkt Aufmerksame Putzkolonne mit Schnullerfundbüro

Naturpark Ria Formosa mit Getreidemühle, angetrieben durch die Gezeiten

Leider lässt die Wettervorhersage für Ostern keine Freude aufkommen. Aber da es zu Hause wohl auch nicht besser aussieht, braucht man sich nicht zu ärgern und muss eben das Beste daraus machen. So genießen wir es, dass wir bisher keinen ewig grau verhangenen Himmel hatten, sondern Sonne, einzelne Wolken, oder Regenwolken.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und beschauliches Osterfest mit genügend Abstand vom Alltagsstress.

Frohe OsternFrohe OsternFrohe Ostern Frohe OsternFrohe OsternFrohe OsternFrohe Ostern Frohe Ostern Frohe Ostern#

5. - 18. April

Wie schön, dass Wettervorhersagen doch nicht immer stimmen, zu Ostern schien doch wieder die Sonne, was natürlich Freude machte. Wir zogen am Gründonnerstag weiter nach Santa Luzia. Der nahe Stellplatz in Pedras d'El Rei war wie jedes Jahr vor Ostern geräumt worden, so dass wir die große Wiese in der Nähe des Fischerhafens von Santa Luzia zum Übernachten nutzten. Von dort aus ist es nicht weit zum Restaurant Baixamar an der Promenade, wo wir sehr lecker gegessen haben, u.a. sehr zarte gebratene Stückchen von Tintenfischarmen (Polvo). Der Polvofang mit Tonkrügen ist die Spezialität der Fischer von Santa Luzia.

Hafenpromenade im Fischerhafen Bis Tavira sind es nur wenige Kilometer und jetzt besitzt die Verbindungsstraße einen nagelneuen, relativ breiten Radweg, eine Seltenheit in Portugal. Wir nutzten die Gelegenheit zu einem Radausflug nach Tavira und genossen den Bummel in dieser ansehnlichen kleinen Stadt, die wir immer wieder gern besuchen. Jeden ersten Samstag im Monat findet dort ein Flohmarkt vor der neuen großen Markthalle statt. (Fotos von Tavira im Bericht von 2011)

Unser Lieblingskuchen in Portugal

Am Ostersonntag fuhren wir weiter nach Manta Rota, wo wir schon im Februar waren. In einem Strandlokal gibt es dort sogar ein wohlschmeckendes 3-Gang-Campermenu für 9,50 € und kostenlosen WIFI-Anschluss dazu.. Von dort aus unternahmen wir wieder ein paar Fahrradausflüge, z.B. zum Festungsdörfchen Cacela Velha. Das liegt auf einem Hügel hoch über dem feinen Strand, früher günstig für Verteidigungszwecke und als Schutz vor Piraten, heute für einen wunderschönen Blick auf Küste und Umgebung und für romantische Gefühle. Laut Reiseführer leben hier nur noch 40 Einwohner. Sehenswert ist auch der Friedhof. Hier stehen mehrere Reihen von steinernen Regalen mit Fächern in Sarggröße, 4 Reihen übereinander. Die vorderen Verschlüsse der Fächer wurden jeweils mit Fotos, Personenangaben und Kunstblumen liebevoll geschmückt. Eine ganz besondere Stimmung, auf so engem Raum die früheren Bewohner des Dorfes um sich zu haben. Fotografieren war nicht erlaubt.

Unser letzter Aufenthaltsort in Portugal war Vila Real de Santo Antonio. Der Stellplatz am Rio Guadiana in der Nähe der Flussfähre ist jetzt offiziell, hat eine VE und kostet 4 €. Als Besonderheit hat er auch kostenloses WIFI. Hier besorgten wir noch letzte Mitbringsel. Das machen offensichtlich viele Leute, denn Vila Real ist bekannt für seine preiswerten Haushaltstextilien, natürlich 'Made in Portugal'.

Da der Stellplatz ganz in der Nähe der Fähre über den Grenzfluss Rio Guadiana liegt, nutzten wir die Gelegenheit, nach Ayamonte / Spanien überzusetzen. Dummerweise nahmen wir unsere Fahrräder mit, was wegen eines Regenschauers lästig war und auch völlig überflüssig, weil die sehenswerte Altsstadt mit engen, autofreien, belebten Gassen und schönen Plätzen mit Palmen, Blumen und Kachelbänken ganz in der Nähe des Fähranlegers liegt.

Am 15. April verließen wir Portugal. Bis Huelva, der ersten größeren Stadt in Spanien führt die Fahrt durch endlose Zitrusfruchtplantagen. Und um Lepe herum sieht man riesige Erdbeerfelder unter Folie. Von hier aus wird ganz Europa mit frühen Erdbeeren beliefert. Zu Hause schmecken uns die span. Erdbeeren allerdings nicht, weil sie oft relativ hart sind und kaum Aroma haben. Die letzten Tage brachten Händler Kisten mit vollreifen span. Erdbeeren an die Wohnmobile. Diese Früchte schmeckten uns viel besser. Weshalb? Keine Ahnung. Vielleicht, weil sie ausreifen durften und keine lange, gekühlte Fahrt hinter sich hatten. Ansonsten meinte es der diesjährige Winter nicht so gut mit den Bauern hier. In einer Zeitung stand, dass an der Algarve durch Frost und Trockenheit über 50% des frühen Gemüses vernichtet worden ist, auch in den Treibhäusern.in der Altstadt von Ayamonte 

Nach Huelva gelangten wir an die Costa de la Luz mit endlosen Sandständen. Zwischen Mazagón und Matalascanas ist die Küste über 20 km nicht bebaut, bis auf ein großes Hotel (Parador) und den Campingplatz Donana. An der Playa de Parador gibt es in einem Pinienwald einen großen Picknickplatz mit Wasser und WC, wo man für 2 € pro Tag auch ruhig und strandnah übernachten kann ( N 37°6.933'; W 6°46.222' ).

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Osten auf sehr gut ausgebauter Straße durch endloses Dünengelände mit lockeren Pinienwäldern. Hier fing der Parque Natural Donana an, der Vorpark des Nationalparks Parque National Donana. In El Acebuche besichtigten wir das Informationszentrum des Parkes. Die Informationen im Gebäude waren insgesamt enttäuschend. Eigentlich wollten wir an einer 4-stündigen Landrovertour durch den Park teilnehmen und hatten uns schon darauf gefreut. Aber leider gab es nur eine spanische Führung. Da verzichteten wir lieber und machten eine 2-stündige Wanderung auf mit Holzbohlen befestigten Wegen. Erklärende Schilder unterwegs enthielten auch englische Übersetzungen. Der Weg führt zu mehreren Beobachtungshütten an Ufern von Lagunen, wo man durch schmale Öffnungen wildlebende Tiere beobachten kann. Das lohnt sich, denn der Naturpark Donana ist u.a. die größte Zwischenstation für Zugvögel auf ihrem Weg nach Westafrika. Wir konnten mit unseren Ferngläsern u.a. sehr gut Löffler, Purpurreiher, Moorhühner und Blauelstern beobachten. Leider fehlen uns genauere Tierfotos, weil unser Teleobjektiv dafür nicht reichte. Diese Wanderung war total interessant und beeindruckend!

Anschließend fuhren wir nach Matalascanes, einer sehr gepflegten Touristenhochburg mit kilometerlangem Strand, großen, aber nicht hohen Hotels, Apartmenthäusern und unendlich vielen großen Ferienvillen, viele davon im spanischen Zuckerbäckerstil mit Zinnen und Türmchen. Ein ansehnlicher, aber ausgesprochen unübersichtlicher Ort. Menschen waren kaum zu sehen - total tote Hose in der Nebensaison! Wir suchten den Campingplatz, der in 2 Reiseführern empfohlen wird. Nach langem Gekurve durch den weitflächigen Ort mussten wir dann hören, dass der Platz seit mindestens 2 Jahren geschlossen war. So fuhren wir Richtung Mazagón zurück zum Camping Donana. Dieser Platz ist riesig, sehr gut ausgestattet und im April glücklicherweise fast leer und noch sehr preiswert. Angeblich ist Platz für 6000 Menschen vorhanden. Puh!

Am 30. April werden wir voraussichtlich wieder zu Hause sein.

19. - 29. April 2012

Zum Schluss wollten wir uns noch das Örtchen El Rocio anschauen, 16 km nördlich von Matalascanes. Das Dorf liegt am nördlichen Rand des Naturparks Donana. Man kann herrlich wandern und schon vom größten Dorfplatz aus hat man einen wunderschönen Blick auf viele Flamingos. In der ca. 2000 Einwohner zählenden Siedlung gibt es keine befestigten Straßen, nur breite Sandwege. Das macht das Fahren mit Fahrrädern ziemlich schwer, vermittelt jedoch eine Art Westernatmosphäre, was natürlich durch entsprechende Angebote in Läden gefördert wird. Pferde und Kutschen sind in dieser Umgebung das beste Beförderungsmittel. Um Pfingsten herum verzeichnet El Rocio sogar die größte Pferdekonzentration Europas. Dann wird der kleine Ort wegen der berühmten Wallfahrt zum Mittelpunkt Andalusiens. Somit gibt es 3 gute Gründe, das Dorf zu besuchen: Naturpark, Ortsbild und Wallfahrt.

Der Campingplatz direkt am Ortsrand ist komfortabel, außerhalb der Saison preiswert und hat ein gutes Restaurant.

Das war nun unsere letzte Etappe, jetzt war nur noch Rückfahrt angesagt, wenn auch gemächlich, an Sevilla und Salamanca vorbei nach Norden. Die beiden ersten Nächte verbrachten wir wie 2011 auf den Wohnmobilstellplätzen in Palencia / Nordspanien und Ondres, nördlich von Biarritz / Frankreich. Dort hielten wir uns nicht länger auf, weil es nämlich ab Palencia kühler wurde und viel regnete. Ein richtiges Mistwetter!

Der nächste Tag führte uns weiter über Bordeaux, Angouleme nach Confolens (Richtung Bellac). Dort gibt es einen Stellplatz direkt vor dem sehr preiswerten kommunalen Campingplatz mit Blick auf die Vienne. Die Altstadt von Confolens ist wirklich sehenswert. Unser vorgesehener Bummel fiel aber leider dem Dauerregen zum Opfer. Muss mal nachgeholt werden.

Weiter ging es nordöstlich quer durch Frankreich unter Vermeidung kostenpflichtiger Autobahnen über Bellac, Montlucon, Moulins, Nevers zum Dorf Varzy (Richtung Auxerre). Dort kann man in der Ortsmitte ruhig parken. Nur der ständig aufs Womodach trommelnde Regen sang uns ein Nachtlied. Wir schlafen immer prima bei diesen Geräuschen.

Und noch ein Regentag! Man sollte meinen, nach den vielen Sonnentagen, die wir erlebt hatten, müsste jetzt alles nachgeholt werden. Der graue Himmel blieb uns treu. So fielen die Unmengen von gelben Schlüsselblumen an den Straßenrändern und die leuchtenden Rapsfelder besonders positiv auf.

Über Auxerre, Troyes und St. Dizier steuerten wir Nancy an. Dort gibt es einen kleinen Womostellplatz für 4 Fahrzeuge am Jachthafen direkt in der Innenstadt ( N 48°41'32''; E 6°11'36'' ). Am nächsten Tag nahmen wir uns viel Zeit für einen Bummel durch Nancy zur Kathedrale, der großen Markthalle und dem Place Stanislas. Die Kathedrale hinterließ keinen bleibenden Eindruck bei uns, aber die Markthallen! Es duftete herrlich bei den außergewöhnlich appetitlich hergerichteten und dekorierten Lebensmitteln und wir mussten uns sehr zusammenreißen, nicht zuviel Obst und Fleisch zu kaufen. Aber in einem Bistro gönnten wir uns ein sehr leckeres Essen. Der 1755 eingeweihte Place Stanislas gilt ais der schönste Königsplatz Europas und ist Weltkulturerbe der Unesco. Ja, das ist auch sehr berechtigt, wir waren begeistert. Schade, dass so viele Touristen - wie wir vorher auch - an Nancy vorbeifahren. Da verpasst man was. Und passend zu unserem Ausflug stoppte der Regen nach 4 nassen Tagen für ein paar Stunden.

Womostellplatz am Port de Plaisance berühmte Bresse-Hühner ( 1 kg für 19,40 € ) in der Markthalle

Gegen Abend rollten wir dann weiter nach Luxemburg zum Grenzort Echternach, wo wir wie schon oft auf dem großen Parkplatz am See übernachteten. Am nächsten Morgen trauten wir unseren Augen kaum, weil die Sonne strahlte und es auch wieder warm war. Am frühen Nachmittag trudelten wir bei unseren Freunden Christine und Peter in Bad Münstereifel ein, wo wir fröhlich unser Wiedersehen genossen.  

Am nächsten Tag fuhren wir wie üblich zu unseren Kindern und Enkelkindern nach Dortmund, wo wir Mitbringsel ablieferten, unsere Post abholten und gegenseitig viel zu erzählen hatten. Zu unserer großen Freude hatte Judith portugiesische Vanilletörtchen gebacken. Herrlich! Tja, und abends liefen wir nach knapp drei Monaten endlich wieder im Heimathafen ein, gesund und munter und wieder um einige Erlebnisse und Erfahrungen reicher. Schön war's !!

Herzliche Grüße bis zu unserem nächsten Reisebericht !

Wenn nichts dazwischenkommt, möchten wir im Spätsommer nach etlichen Jahren mal wieder Richtung Türkei fahren.

Unsere Reiseroute nach Portugal im Überblick